BürgerInteressenGemeinschaft
Waiblingen-Süd e.V.
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Erreichtes
Historie ´90 bis ´03
Waiblingen Süd der idyllische Stadtteil.

Ein Stadtteil der im Grünen liegt wird wehrhaft eingekreist
von Bundesstraßen, Bundesbahn, zunehmend er vergreist.

Den Alten reichen ihre Gärten in denen wird gewerkt
den Jungen fehlt's an Aktivität, doch keiner es bemerkt.

So stehn die Jungen irgendwo in Gruppen so herum
Die Alten finden das kreativlos und ganz dumm.

Die Menschen die dort leben die fühlen sich gestört
den Ruf nach Raum der Jungen ein jeder üherhört.    mehr

Es finden sich ein paar Frauen die werden es nicht müd,
sie schließen sich zusammen zur Interessengemeinschaft WN-SÜD.    mehr

Sie sprechen mit den Gemeinderäten weisen sie in den Stadtteil ein
die vermeintliche Idylle- doch nur bei Lampenschein.

Nach vielen Jahren Ringens um ein notwend'ges Jugendhaus
da rückt die Stadt Waiblingen ein Provisorium heraus.   

Großzügig gab die Stadt den .Jugendlichen einen "Sitz"
in der hintersten dunklen Ecke, ein echter Schwabenwitz.    mehr

Denn eine Bank wurde von der Stadt romantisch installiert
auf der Bank wurde aber dann das "Aussitzen" eingeführt.

Eine Bank, als Jugendtreff im Grünen, hoch über den Bundesstraßen!
Die Stadt hatte wahrlich sich dabei nicht lumpen lassen.

Auf der Bank da reiften nun Ideen die ihresgleichen sucht
die Stadtväter das nicht ahnten sie hätten uns verflucht.

Wir wurden immer kreativer und wurden unterstützt
von einer Sozialpädagogin, welche wirklich sehr gewitzt.    mehr

Die Katholische Kirchengemeinde - das hatte wirklich Stil-
gewährte in Heilig Geist den Jugendlichen Asyl!    mehr

Die Frauen und die Männer die hielten fleißig aus
und kämpften munter weiter - der CLUB 106 kam dabei raus.    mehr

Die Heerstraße als Rennbahn für Autos aus fern und nah
wir kämpften ganz energisch für Kreisel und 30 kmh.    mehr

Zum Stauferschulzentrum mit dem Fahrrad war gefährlich und schwer
deshalb musste für die Schüler unbedingt ein Fahrradweg her.    mehr

Von den Stadtgärtnern gestaltet zu einem Kleinod und Schatz
einst war er vermüllt und verwildert, der Danziger Platz.

Doch die Mitte kröhnt ein Brunnen recht lieblos platziert
und bald ohne Wasser dafür mit viel Müll verunziert.    mehr

Ungenügende Straßenbeleuchtung wurde auch von uns moniert
hier wohnen keine Prominente, doch auch uns Dunkelheit geniert.

Zum Kicken einen Platz wünschten sich die Jungens sehr
auch einen Basketballkorb gab die Stadt noch hinterher.

Nun war am Bolzplatz im Sommer sehr viel los
dort kickten nun die Buben, doch war die Verletzungsgefahr groß.    mehr

Denn der Platz der ward gerichtet mit jeder Menge Split
so brachten als die Väter einen Erste Hilfe-Kasten mit.

Auch Feste haben wir in diesem Stadtteil inszeniert
mit jung und alt zusammen es hat prächtig funktioniert.    mehr

Wir haben auch beim Festzug "Waiblingen 750 Jahr" mitgemacht
und haben so der Stadt ein kleines "Dankeschön " gebracht.    mehr

Noch vieles mehr an wicht'gen Dingen haben wir geschafft, bewegt,
und tun es auch noch heute verbissen, unentwegt.

Es wünschte sich die Jugend , was für eine gute Idee
um zu spielen und um sich zu treffen, ein Jugendcafe.    mehr

Die Stadt suchte Räume und fand die Peripherie ideal
es wünschten die Jungen und die Eltern es läge zentral

Doch wird es nun von den Jugendlichen gut besucht
doch dass es so abseits liegt wird von den Eltern verflucht.

Und fast von Anfang an beteiligt sich Waiblingen - Süd
an der "Aktion Saubere Stadt " was einmal im Jahr geschieht.    mehr

Die Kindergärten und die Schule sind dann auch mit dabei
zusammen mit der IG - Süd , auf dass es müllfrei hier sei.

Die Arbeit hier im Stadtteil sollte unbedingt weitergehen
wir mussten uns sehr intensiv nach Nachwuchs umsehen.

Nach vielem hin und her es dann uns auch gelang
die nächste Generation zieht mit uns am selben Strang.

Nun haben wir glücklich die IG -Süd neu belebt
und sind als "BIG e. V." um weitere Verbesserungen bestrebt.    mehr

Handlungsbedarf besteht weiter in diesem Teil der Stadt
denn Lebensqualität findet nur mit guter Infrastruktur statt.

Defizite zu erkennen und um Verbesserung bemüht
auf dass dieser südliche Stadtteil aus sich selbst heraus erblüht.

Rösle Schüttele
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